manchmal


Manchmal hat auch Herr Helnwein einen Gedanken:

„Auf jeden Fall reagieren die Österreicher immer sperrig, widerspenstig und irrational, wenn sie das Gefühl haben, man wolle sich gegen sie verschwören und von außen Druck auf sie ausüben.“

Das scheint auch auf österreichische Germanisten und Kulturkolumnisten zuzutreffen. Besonders auf die, die keinen Ruf an österreichische Universitäten erhalten haben, tun sich hervor. Sie haben es sich besonders ‚verdient‘, um gewisse Parteifunktionärinnen zu zitieren Sie beklagen sich über die überwältigende Macht ‚der Deutschen‘ in der österreichischen Universitätslandschaft – in der Germanistik, Kunstgeschichte, Kunstuniversitäten etc. Nun kann ein Zeitungskolumnist so ahnungslos sein, dass ein Kulturministerium nicht für Berufungen an den autonomen Universitäten zuständig ist. Die Träumereien, eine Art Staatskommissariat für Quotenfestsetzung zu analysieren, mag manchen Milieus attraktiv erscheinen. Vergessen wird dabei der Artikel 17 Staatsgrundgesetz, den ein ‚verdienter‘ Zeitungskolumnist natürlich auch nicht kennt. Zu lesen am 29. Mai 2022 im Kurier.