Christliche Gelassenheit


Herr Michael Prüller, Kommunikationschef der Erzdiözese Wien, kommuniziert wieder. Einmal beschwört er „die christliche Gelassenheit“ als „Grundmelodie des Abendlandes“, wenn die Sonne dann vor Scham versunken ist, reißt’s ihn wieder und die Gelassenheit hat sich in Luft aufgelöst. Er schreibt über ein „Kulturchristentum“:

„das mit „Liebe deinen Nächsten“, Traumhochzeiten in Kathedralen, dem Pflegehospiz, einer „schönen Leich“ und dem Umstand, dass Frauen keinen Schleier tragen zu tun hat“.

Und dann kein Wort darüber, dass das letztgenannte Element des „Kulturchristentums“ nur wieder einmal ein antimuslimisch geprägtes ist. Das bloße Referieren von Aussagen, ohne sich damit auseinanderzusetzen, dient nur der Bestärkung eines Diskurses, in diesem Falle der Bestärkung des antimuslimischen Diskurses. Das sollte eigentlich ein „Kommunikationschef“ wissen.

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