und eine Lesefrucht


„‚Weit gefehlt, daß ein Vorurteil durch Beweisführung bgalubigt werde, es geschieht vielmehr durch bloße Anführung, Beispielen, Zeugen und Zitierung von Zeugnissen.‘ Das Vorurteil erscheint damit gerade als das, was keines Beweises bedarf. Und sich damit letztlich unangreifbar, unausrottbar macht.“

(Ottmar Ette, Anton Wilhelm Amo. Philosophieren ohne festen Wohnsitz S.114)

Da sehnt man sich manchmal in die erste Hälfte des 18. Jahrhunderts zurück, als ein schwarzer deutscher Gelehrter, so etwas schrieb…